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25.07.2017 Kategorie: Aktuelles

25.07.2017|Luxemburg Greiveldingen

Hinter der Grundschule wird derzeit an den Infrastrukturen für die Holzheizung gearbeitet. (FOTO: ANNE-AYMONE SCHMITZ)

Arbeiten für Fernwärmenetz in Greiveldingen schreiten voran

Greiveldingen. Die Gemeinde Stadtbredimus will künftig eine Vorbildfunktion bei der Nutzung von erneuerbaren Energiequellen übernehmen und rüstet deshalb nach und nach sämtliche öffentlichen Gebäude um. Diese Umstellung auf erneuerbare Energiequellen erfolgt in mehreren Phasen.

Ende April wurden im Winzerdorf Greiveldingen – mit einem Monat Verspätung wegen eines Verzugs bei den Prozeduren – die Arbeiten für das dort geplante Fernwärmenetz und die Installierung einer Holzhackschnitzanlage in Angriff genommen.

Einen Monat in Verzug

Diese Arbeiten bilden die vierte Phase des gesamten Umrüstungsprojektes. „Mittlerweile laufen die Arbeiten aber auf Hochtouren. Wegen des verspäteten Beginns der Arbeiten wird das Grundschulgebäude nicht wie geplant zum Schulbeginn an die neue Heizung angeschlossen werden, sondern erst im Oktober. Dies ist aber ohne weiteres möglich, da die alte Anlage weiter funktionstüchtig ist“, betont Marco Albert, der Bürgermeister von Stadtbredimus.

Hinter der Grundschule wird auf einem sieben Ar großen Areal eine Holzhackschnitzelanlage gebaut. Dort entsteht auch ein Parkplatz mit 18 Stellplätzen. Von der Heizanlage aus wird ein Fernwärmenetz verlegt, an das die Schule, das „Veräinshaus“, ein Privathaus sowie die Kirche auf der anderen Straßenseite angeschlossen werden.

In den Sommerferien werden nun die Leitungen für das Fernwärmenetz auf dem Pausenhof in Richtung Vereinshaus verlegt; diese Arbeiten müssen bis Mitte September abgeschlossen sein, um den Schulbetrieb nicht zu beeinträchtigen. Und danach sollen dann die Rohre zum Privathaus und zur Kirche verlegt werden. Im Herbst soll der Parkplatz fertiggestellt sein, damit die Lehrer ihre Autos abstellen können. Im Rahmen der Arbeiten wird auch die Bushaltestelle vor der Schule neu gestaltet und unweit davon werden zwei Ladestationen für Elektroautos eingerichtet.

Erste Holzheizung im Jahr 2012

Die Sporthalle in Stadtbredimus wurde bereits umgerüstet; sie wird seit vergangenem Jahr über eine ähnliche Holzhackschnitzanlage beheizt. Das Rathaus und der Batty-Weber-Saal in Stadtbredimus werden schon seit 2015 mit Wärme aus einer im Gemeindehaus angesiedelten Holzheizung versorgt. Die erste Holzhackschnitzanlage in der Gemeinde wurde 2012 in Stadtbredimus gebaut. An diese Anlage wurden die Schule, die „Maison relais“, der Kinderhort im einstigen Pfarrhaus, die Kirche und die alte Schule, die nun als Musiksaal genutzt wird, angeschlossen. Das Holz für die Heizungen stammt aus dem Gemeindewald.

Bis zum Jahr 2019 sollen alle öffentlichen Gebäude umgerüstet sein. Das Projekt wird 2,5 Millionen Euro verschlingen, davon muss die Gemeinde eine Million Euro aufbringen; den Rest finanziert der Staat. asc

Zeitung

Luxemburger Wort vom Dienstag, 25. Juli 2017, Seite 19 (10 Views)

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